Alter weißer Mann, was nun?

Die meisten sehen aus, als wären sie von der Raumfahrtbehörde Nasa entwickelt worden. Vermitteln Dr. Hauschka-Tubennoch das Gefühl von materialisierter Liebe, geht es den Hightech-Cremes eher um den eisigen Willen zur Perfektion. Doch gerade am Morgen weigert sich auch der alte weiße Mann, in die ihm von der Gesellschaft aufgedrängte Rolle des Perfekten zu schlüpfen. Er ist dem Schlafnahe und damit der Seele und den Träumen.

Da helfen Tuben nicht, die aussehen wie etwas, das nach einem chirurgischen Eingriff bei der Pflege einer Wunde helfen soll. Der zeitgenössische Hedonismus ist rastlos. Er bearbeitet die Schnittstellen des Menschen hin zum Apparat. Daran muss man nicht jeden Morgen im Badezimmer erinnert werden.

Weigert sich zumindest in kosmetischer Hinsicht, mit der Zeit zu gehen: Chefredakteur Ulf Poschardt
Quelle: Claudius Pflug

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